Aktuelle Nachrichten aus der Musikschule

Neuer Eltern-Kind-Kurs in der Musikschule

Bereits vor der Geburt nehmen Kinder im Mutterleib unterschiedlichste Klänge und Geräusche wahr: die Stimmen der Eltern, Alltagsgeräusche, Musik und nicht zuletzt den Herzschlag der Mutter. So erwerben sie bereits in diesem frühen Stadium die Fähigkeit für rhythmische Bewegungen und zum Singen.

Das musikalische Potential der Kinder soll speziell in den ersten drei Lebensjahren durch den gemeinsamen Umgang von Eltern und Kindern mit Musik gefördert werden. Gerade diese Zeit der Entwicklung ist besonders wichtig für eine geistig-seelische Formung eines Menschen.

Die Musikschule Werl-Wickede(Ruhr)-Ense bietet deshalb ab November 2022 einen neuen Eltern-Kind-Kurs (MUKIMU)für Kinder von 18 – ca. 36 Monaten an. Im Mittelpunkt des Kurses steht das gemeinsame Musikerleben von Eltern und Kind.

Mit Liedern, Finger- und Handspielen, rhythmischen Versen und musikalischen Spielen geht die Gruppe durch die Jahreszeiten.

Kindgemäße Instrumente wie Glöckchen, Rasseln, Klanghölzer, kleine Handtrommeln und verschiedene Materialien wie Bälle, Reifen und Tücher werden dabei eingesetzt. Die Unterrichtsstunde wird durch Rituale wie Begrüßungs- und Schlusslied strukturiert.

In dem Eltern-Kind-Kurs geht es um die pure Freude am Musizieren. Musik wird hier spielerisch mit viel Spaß erlernt und verinnerlicht – musikalische Frühförderung ganz ohne Leistungsdruck und Zwang.

In der Regel nehmen an den Eltern-Kind-Kursen ein Elternteil und das Kind teil. Aber auch Großeltern, Paten oder andere feste Bezugspersonen des Kindes können dieses Angebot wahrnehmen.

Termin: Freitagnachmittags, gegen 16.00 Uhr, ehem. Elisabeth-Haus, Kapellenraum, Kämperstraße, Werl

Information und Anmeldung:
Musikschule Werl-Wickede (Ruhr)-Ense
Kirchplatz 5
59457 Werl
Tel:02922/ 972419
Fax: 02922/ 972413
Email: musikschule(at)werl.de

Musikschüler*innen erfolgreich bei Landeswettbewerb Jugend musiziert

Mehrere Schüler*innen der Musikschule Werl-Wickede (Ruhr)-Ense haben trotz der schwierigen Corona-Lage erfolgreich am Wettbewerb Jugend musiziert 2021 teilgenommen.

Lange stand es nicht fest, ob und wie die erste Wettbewerbsrunde auf Regionalebene überhaupt stattfinden konnte. Mehrmals wurde der Termin wegen des immer länger dauernden Lockdowns verschoben.

Der Landesmusikrat als Veranstalter von Jugend musiziert entschloss sich dann zu einer anderen Lösung:Alle Regionalwettbewerbe in NRW wurden in diesem Jahr gemeinsam mit dem Landeswettbewerb NRW in digitaler Form abgehalten.

Die jungen Teilnehmer*innen mussten ihre Beiträge bis Anfang März als Videos einsenden- ein absolutes Novum in der über 50-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Vom 12. – 18.03. 2021 wurden die über 1.000 Beiträge von verschiedenen Fachjurys bewertet.

Die Wettbewerbsvorbereitung durch die Musikschullehrer fand im Online-Format statt, denn Präsenzunterricht in der Musikschule durfte wegen des Lockdowns nicht gemacht werden. Für Lehrkräfte und Schüler*innen war das eine besondere Herausforderung.

Ohne die sonst übliche intensive Präsenzvorbereitung wurden die Videos unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln aufgenommen. Trotz all dieser Schwierigkeiten haben alle Teilnehmer*innen aus der Musikschule Preise auf Landesebene erzielt:

Luise Dreschler, Kategorie Querflöte Altersgruppe IV, 3. Preis

Charlotte Wermann, Kategorie Posaune, AG III, 3. Preis

Julian Müller, Kategorie Trompete, AG III, 2. Preis

Joscha Bäcker, Cello und Julian Müller, Klavier, Kategorie Klavier und ein Streichinstrument, AG III, 3. Preis

Theresa Haarmann, Violine und Julian Müller, Klavier, Kategorie Klavier und ein Streichinstrument, AG III, 3. Preis

Musikschulband „Metronome“ produziert während des Shutdowns Youtube-Video

Der Shutdown von März bis Mai hat auch im kulturellen Bereich manches zum völligen Stillstand gebracht. Die Musikschule Werl-Wickede(Ruhr)-Ense durfte keinen Präsenzunterricht anbieten und half sich bei manchen Unterrichtsangeboten mit Online-Unterricht.

Von diesen Einschränkungen ließ sich die  Musikschulband „Metronome“ unter ihrem Leiter Michael Hierer aber nicht in ihrer Kreativität einschränken. Sie produzierte in der Zeit des Shutdown ein Youtube-Video, das man jetzt im Netz anschauen kann. Zu den ganz besonderen Bedingungen der Entstehung schreibt die Band:

Wie wohl jeder andere hatten wir einiges geplant für dieses Jahr. In unserem Fall waren es Auftritte und Proben um einerseits musikalisch immer souveräner zu werden und unser Repertoire auszubauen, andererseits schlichtweg um Spaß am gemeinsamen Musikmachen zu haben. 

Und dann kam Corona dazwischen. Das stellte uns vor die gleichen Herausforderungen, die so viele hatten: die geplante Normalität war nicht mehr möglich.  Also entschlossen wir uns aus der Ferne an einem gemeinsamen Ziel weiter zu arbeiten - einer guten Aufnahme mit Videoclip.  Nur eben mit der kleinen Besonderheit, dass sich jeder selbst um seinen Teil kümmern musste, da wir uns nicht mehr in Person sehen konnten.  Und so wurden alle Parts nach einander in Bild und Ton aufgenommen.  Zuerst das Schlagzeug, damit jeder auf den gleichen Rhythmus spielen konnte.  Hätte man einfach nur ein Tempo bestimmt, wäre ein ähnliches Ergebnis entstanden - aber nicht das gleiche, da man sich nur an einem externen Signal orientiert hätte, aber nicht aktiv auf einander gehört hätte.  Musik ist oft nicht exakt linear, sondern hat immer wieder Schwankungen im Timing, da die Energie der verschiedenen Songteile nicht gleich bleibt und auch weil der Faktor Mensch im Spiel ist.  Die fertigen Aufnahmen wurden dann gemischt und geschnitten, und das Resultat ist das Video "Treasure" (Bruno Mars) der Band "Metronome".  Es wird bestimmt nicht unser letztes sein.  Denn egal, ob es noch einmal nötig sein wird so zu arbeiten (niemand weiß, wie lange unsere augenblickliche Normalität andauern wird), Spaß hat es gemacht, und das Resultat war die Mühe mehr als wert.

Anschauen kann man das Video unter: https://youtu.be/XzNG1JZDLp0

Musikschulgeschäftsstelle im VHS-Gebäude: Eingang nach hinten verlegt

Die Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss des VHS-Gebäudes machten eine Verlegung des Eingangs nötig.

Besucher der Musikschul-Geschäftsstelle können das Gebäude durch den hinteren Eingang (über den Spielplatz) erreichen.