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Pünktlich zum Ferienstart: Neuer Spielplatz im Stadtwald wird eröffnet

Die Sommerferien beginnen – und pünktlich zum ersten Ferientag wartet auf Familien in Werl ein neues Freizeitangebot: Der neugestaltete Spielplatz im Stadtwald ist fertiggestellt und wird am Montag, 20. Juli, gegen 11:30 Uhr offiziell eröffnet. Alle Kinder, Eltern und Interessierte sind herzlich eingeladen, den Spielplatz direkt auszuprobieren und gemeinsam einzuweihen.

Mit der Neugestaltung ist ein attraktiver Treffpunkt für Familien entstanden, der zum Spielen, Klettern und Entdecken einlädt. Die Eröffnung findet unmittelbar nach einem Pressetermin zu den umgesetzten LEADER-Projekten statt.

„Es freut uns sehr, dass wir den neuen Spielplatz genau zum Ferienbeginn freigeben können. Für viele Kinder wird er damit gleich in den ersten Ferientagen zu einem neuen Lieblingsort“, prognostiziert Bürgermeister Torben Höbrink. „Wir laden alle Familien herzlich ein, vorbeizukommen und den Spielplatz gemeinsam zu entdecken.“

Von der Maßnahme profitieren nicht nur die Menschen in Werl. Der Spielplatz ist durch seine Lage im Stadtwald auch ein attraktives Ausflugsziel für Familien aus den Nachbarkommunen Ense und Wickede (Ruhr). Möglich wurde die Umsetzung durch eine Förderung im Rahmen des LEADER-Programms, das die interkommunale Zusammenarbeit in der Region stärkt.

Eröffnung des Spielplatzes im Stadtwald

  • Montag, 20. Juli 2026

  • 11:30 Uhr

  • Spielplatz im Stadtwald Werl

Die Wallfahrtsstadt Werl freut sich auf zahlreiche kleine und große Besucherinnen und Besucher und wünscht allen Kindern einen gelungenen Start in die Sommerferien.

„Werls Grüne Lunge – Weiterentwicklung des Kurparks zu einem zeitgemäßen und attraktiven Treffpunkt“

Für ihn sei das „heute ein so richtig schöner Termin“, freute sich jetzt Werls Bürgermeister Torben Höbrink während einer Besprechung im Rathaus. Hier wurde ein Förderbescheid (maximale Fördersumme: 250 000 Euro) an die Stadtverwaltung übergeben, kam es ferner zu einem Gedankenaustausch und einer Gesprächsrunde über den baldigen Start des Maßnahmenprogramms „Werls Grüne Lunge – Weiterentwicklung des Kurparks zu einem zeitgemäßen und attraktiven Treffpunk“. Die Wallfahrtsstadt Werl hatte sich für Fördermittel des LEADER-Maßnahmenprogramms der Europäischen Union beworben.

Der eigentlich geplante Ortstermin vor Ort im Kurpark war spontan in den Sitzungssaal verlegt worden, da sich die „Grüne Lunge“ der Wallfahrtsstadt seit Wochenbeginn unter einer dicken weißen Schneeschicht verbirgt. Ales andere als „Verbergen“ aber möchte die Stadtverwaltung nun die Maßnahmen zur Umgestaltung des Kurparks. Im Gegenteil: Die Öffentlichkeit soll von den verschiedenen Bausteinen zur Attraktivitätssteigerung des Naherholungsgebietes (siehe nachfolgende Berichte) erfahren – und sich über diese freuen. Freuen dürfe sich die Bevölkerung auch über den kurzen Zeitrahmen. Fertiggestellt werden soll der erste Projekt-Schritt nämlich bereits im Sommer dieses Jahres. „Ja, wenn der Winter vorbei ist, kommen die Bagger“, versprach Bürgermeister Torben Höbrink einen baldigen Start. Natürlich hoffe man, dass die neue Veranstaltungsfläche dann in absehbarer Zeit auch wieder „bespielbar“ wird sein können. Frei nach dem Motto: „Corona“ geht – Kultur kann kommen…

 Der Kurpark jedenfalls, er bekomme „ein Plus“. Das sahen auch die weiteren anwesenden Personen so.  Neben dem Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung Arnsberg, Wickedes Bürgermeister Dr. Michael Michalzik (Vorsitzender der LEADER-Region „Börde trifft Ruhr“ und Regionalmanager Timo Jäckel nahmen ebenfalls Anja Stakemeier (Koordinierungsstelle Förderungen) und Jürgen Staubach (Leiter des Kommunalbetriebs) von der Stadtverwaltung am Treffen teil. Anja Stakemeier nahm die Anwesenden mit auf einen „virtuellen Rundgang“ durch den Kurpark und erläuterte Zahlen, Daten und Fakten zum Projekt. Gemeinsam blickte man auch noch einmal auf die Anfänge von LEADER zurück. „Probieren wir´s mal“, habe er gedacht, berichtete Dr. Michael Michalzik - und bilanzierte: „Am Ende der Förderperiode haben wir alles voll ausgeschöpft“. Daher rechne man auch stark damit, dass sich alle Regionen wieder für „die nächste Runde“ bewerben werden. „Für gute Ideen gibt es gute Möglichkeiten“, machte Ferdinand Aßhoff bereits Werbung für die Fortsetzung ab 2023. Die Region, sie würde einfach „jede Menge Möglichkeiten“ bieten.

Mit Blick auf die fünf teilnehmenden Kommunen von „Börde trifft Ruhr“ - neben Werl noch Ense, Fröndenberg/Ruhr, Welver und Wickede (Ruhr) - zog Wickedes Bürgermeister ein positives Fazit: „Wir sind gemeinsam auf dem Weg“. Und auf eben diesem Weg darf man sehr gerne den einen oder anderen „Zwischenstopp“ im Werler Kurpark einlegen, um den Prozess der Umgestaltung zu begleiten und die neuen Angebote in Zukunft vor Ort dann auch in Anspruch zu nehmen.

Freuen sich über die Übergabe des Förderbescheids und den baldigen Start der Kurpark-Maßnahme (von links nach rechts): Dr. Michael Michalzik (Bürgermeister Wickede, Vorsitzender der LEADER-Region „Börde trifft Ruhr“), Jürgen Staubach (Leiter des Kommunalbetriebs Werl), Anja Stakemeier (Koordinierungsstelle Förderungen der Stadtverwaltung Werl), Torben Höbrink (Bürgermeister Werl), Ferdinand Aßhoff (Abteilungsdirektor der Bezirksregierung Arnsberg) und Timo Jäckel (LEADER-Regionalmanager, „Börde trifft Ruhr“).

Die große Chance für kleine Projekte von Vereinen und Dörfern - 80 Prozent Förderung möglich

Eine Boulebahn, Umbaumaßnahmen in einem Vereinsheim, Spielgeräte für einen Nachbarschaftstreff – kleine Projekte wie diese, die zwischen 3000 und 20.000 Euro kosten, fördert das ,,Regionalbudget“ 2021 auch wieder in bei uns  …..

2020 wurden 22 Vorhaben mit insgesamt rund 200.000 € unterstützt. Die Spannbreite reichte von öffentlichen Spielgeräten über Baumaßnahmen für barrierefreie Vereinsheime bis zu Wohnmobilstellplätzen. Fast vierzig Anträge standen 2020 im Wettbewerb zur Auswahl. Sie wurden im Entscheidungskreis der LEADER-Region bewertet. So wird es auch dieses Jahr sein.

Vereine, Ortsvorsteher und Dorfgemeinschaften oder Interessierte, die für ihren Bereich, für unsere Gemeinde oder ihr Dorf eine Idee haben und selbst umsetzen möchten, können sich jetzt informieren, was es für einen Antrag braucht und wie das Verfahren läuft. 80 Prozent der Kosten können gefördert werden. Die Mittel kommen weitgehend von Bund und Land. Sie werden über die EU-,,LEADER-Region“ Börde trifft Ruhr, zu der sich Wickede, Ense, Werl, Welver und Fröndenberg zusammengefunden haben, bereitgestellt. Auch die fünf Kommunen steuern einen kleinen Anteil dazu.

Wichtig ist unter anderem, dass jede Aktion zwischen Mai bis Ende November 2021 angefangen, fertiggestellt und abgerechnet sein kann. Telefonnummern und E-Mail für den Kontakt zu Timo Jäkel und Nina Krah vom LEADER-Büro in Ense gibt es hier:  02938-5571931. 0176–51678000. E-Mail: info@boerdetrifftruhr.de