Die Stadt Werl profitiert vom Altschuldenentlastungsgesetz Nordrhein-Westfalen (ASEG NRW): Insgesamt wird die Wallfahrtsstadt um 2.377.751,12 Euro entlastet. Damit setzt das Land NRW ein wichtiges Signal zur Unterstützung der Kommunen und hält seine Zusagen ein.
Der entsprechende Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg ist Ende Dezember 2025 bei der Stadt Werl eingegangen. Nach abschließender Prüfung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen zum 7. April 2026 einen Kredit in entsprechender Höhe. Dies führt zu einer spürbaren Reduzierung der Kassenkredite sowie zu einer Entlastung bei Zins- und Tilgungsleistungen.
„Das Land Nordrhein-Westfalen hält Wort und unterstützt die Kommunen konkret bei der Bewältigung ihrer Altschulden. Für die Stadt Werl ist dies ein wichtiger Schritt hin zu mehr finanzieller Stabilität“, betont Kämmerin Alexandra Kleine.
Gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass dies nur ein erster Schritt sein kann. Zur nachhaltigen Lösung der strukturellen Finanzprobleme vieler Kommunen sind weitere Maßnahmen erforderlich.
„Die jetzige Entlastung hilft uns spürbar. Doch um die kommunalen Haushalte dauerhaft zu stabilisieren, brauchen wir eine verlässliche und umfassende Beteiligung aller staatlichen Ebenen. Der Bund ist jetzt gefordert, seine Zusage einer hälftigen Beteiligung einzulösen“, so Alexandra Kleine weiter.
Die Stadt Werl wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für kommunale Finanzen nachhaltig verbessert werden.
