LEADER-Maßnahme: „Werls Grüne Lunge – Weiterentwicklung des Kurparks zu einem zeitgemäßen und attraktiven Treffpunkt“

Für ihn sei das „heute ein so richtig schöner Termin“, freute sich jetzt Werls Bürgermeister Torben Höbrink während einer Besprechung im Rathaus. Hier wurde ein Förderbescheid (maximale Fördersumme: 250 000 Euro) an die Stadtverwaltung übergeben, kam es ferner zu einem Gedankenaustausch und einer Gesprächsrunde über den baldigen Start des Maßnahmenprogramms „Werls Grüne Lunge – Weiterentwicklung des Kurparks zu einem zeitgemäßen und attraktiven Treffpunk“. Die Wallfahrtsstadt Werl hatte sich für Fördermittel des LEADER-Maßnahmenprogramms der Europäischen Union beworben.

Der eigentlich geplante Ortstermin vor Ort im Kurpark war spontan in den Sitzungssaal verlegt worden, da sich die „Grüne Lunge“ der Wallfahrtsstadt seit Wochenbeginn unter einer dicken weißen Schneeschicht verbirgt. Ales andere als „Verbergen“ aber möchte die Stadtverwaltung nun die Maßnahmen zur Umgestaltung des Kurparks. Im Gegenteil: Die Öffentlichkeit soll von den verschiedenen Bausteinen zur Attraktivitätssteigerung des Naherholungsgebietes (siehe nachfolgende Berichte) erfahren – und sich über diese freuen. Freuen dürfe sich die Bevölkerung auch über den kurzen Zeitrahmen. Fertiggestellt werden soll der erste Projekt-Schritt nämlich bereits im Sommer dieses Jahres. „Ja, wenn der Winter vorbei ist, kommen die Bagger“, versprach Bürgermeister Torben Höbrink einen baldigen Start. Natürlich hoffe man, dass die neue Veranstaltungsfläche dann in absehbarer Zeit auch wieder „bespielbar“ wird sein können. Frei nach dem Motto: „Corona“ geht – Kultur kann kommen…

 Der Kurpark jedenfalls, er bekomme „ein Plus“. Das sahen auch die weiteren anwesenden Personen so.  Neben dem Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung Arnsberg, Wickedes Bürgermeister Dr. Michael Michalzik (Vorsitzender der LEADER-Region „Börde trifft Ruhr“ und Regionalmanager Timo Jäckel nahmen ebenfalls Anja Stakemeier (Koordinierungsstelle Förderungen) und Jürgen Staubach (Leiter des Kommunalbetriebs) von der Stadtverwaltung am Treffen teil. Anja Stakemeier nahm die Anwesenden mit auf einen „virtuellen Rundgang“ durch den Kurpark und erläuterte Zahlen, Daten und Fakten zum Projekt. Gemeinsam blickte man auch noch einmal auf die Anfänge von LEADER zurück. „Probieren wir´s mal“, habe er gedacht, berichtete Dr. Michael Michalzik - und bilanzierte: „Am Ende der Förderperiode haben wir alles voll ausgeschöpft“. Daher rechne man auch stark damit, dass sich alle Regionen wieder für „die nächste Runde“ bewerben werden. „Für gute Ideen gibt es gute Möglichkeiten“, machte Ferdinand Aßhoff bereits Werbung für die Fortsetzung ab 2023. Die Region, sie würde einfach „jede Menge Möglichkeiten“ bieten.

Mit Blick auf die fünf teilnehmenden Kommunen von „Börde trifft Ruhr“ - neben Werl noch Ense, Fröndenberg/Ruhr, Welver und Wickede (Ruhr) - zog Wickedes Bürgermeister ein positives Fazit: „Wir sind gemeinsam auf dem Weg“. Und auf eben diesem Weg darf man sehr gerne den einen oder anderen „Zwischenstopp“ im Werler Kurpark einlegen, um den Prozess der Umgestaltung zu begleiten und die neuen Angebote in Zukunft vor Ort dann auch in Anspruch zu nehmen.

Freuen sich über die Übergabe des Förderbescheids und den baldigen Start der Kurpark-Maßnahme (von links nach rechts): Dr. Michael Michalzik (Bürgermeister Wickede, Vorsitzender der LEADER-Region „Börde trifft Ruhr“), Jürgen Staubach (Leiter des Kommunalbetriebs Werl), Anja Stakemeier (Koordinierungsstelle Förderungen der Stadtverwaltung Werl), Torben Höbrink (Bürgermeister Werl), Ferdinand Aßhoff (Abteilungsdirektor der Bezirksregierung Arnsberg) und Timo Jäckel (LEADER-Regionalmanager, „Börde trifft Ruhr“).