Eine besondere Nachricht aus den italienischen Dolomiten hat jetzt das Rathaus erreicht: Corrado und Angela Ampezzan aus Cortina d’Ampezzo haben sich mit einer E-Mail an Bürgermeister Torben Höbrink gewandt. Darin erinnern sie sich an rund fünf Jahrzehnte, die sie mit Werl verbinden – und an viele Begegnungen und Freundschaften, die bis heute nachwirken.
Über viele Jahre betrieben Corrado und Angela Ampezzan in der Walburgisstraße das Eiscafé „Eiscafe Ampezzan“. Jahr für Jahr kamen sie dafür aus Cortina d’Ampezzo nach Werl. Im März begann für sie die Eissaison, im November ging es zurück in die italienische Heimat. Rund 927 Kilometer lagen zwischen den beiden Städten – eine lange Strecke, die das Ehepaar dennoch immer wieder gerne zurücklegte.
„Wir sind immer gerne nach Werl gekommen, denn in Werl gibt es nette und herzliche Menschen“, schreiben Corrado und Angela Ampezzan. Heute sind die beiden 88 und 85 Jahre alt und genießen ihren Ruhestand in Cortina d’Ampezzo gemeinsam mit ihrer Familie.
Geblieben sind viele Erinnerungen an Werl. Besonders herzlich grüßt Corrado Ampezzan seine Freunde vom Ski-Club Werl, dessen Ehrenmitglied er seit vielen Jahren ist. Gemeinsam habe man zahlreiche sportliche, abenteuerliche und unvergessliche Reisen unternommen. „Wir fühlen uns Werl verbunden. Werl wird immer in unseren Herzen bleiben“, schreibt das Ehepaar.
Bürgermeister Torben Höbrink antwortete den beiden. „Die Grüße und Erinnerungen aus Cortina d’Ampezzo haben mich sehr gefreut. Es ist etwas Besonderes, über einen Zeitraum von rund 50 Jahren mit einer Stadt und vielen Bürgern so eng verbunden zu sein.“
Auch bei vielen Werlern dürfte der Name Ampezzan Erinnerungen wecken. Das Eiscafé in der Walburgisstraße gehörte für viele Jahre zum Stadtbild – und mit ihm Corrado und Angela Ampezzan, die Jahr für Jahr den weiten Weg aus den Dolomiten nach Werl auf sich nahmen.
Die Stadt Werl hat die herzlichen Grüße aus Cortina d’Ampezzo gerne erwidert und wünscht Corrado und Angela Ampezzan für ihren Ruhestand alles Gute, Gesundheit und noch viele schöne Stunden mit ihrer Familie – verbunden mit der Freude über eine außergewöhnliche Freundschaft, die auch nach Jahrzehnten und über mehr als 900 Kilometer hinweg lebendig geblieben ist.
