Informationen Corona-Virus

Unsere Leistungen/Dienstleistungen während Corona

Bitte setzen Sie sich zur Terminvereinbarung oder Beantwortung von Fragen grundsätzlich vorab unter der Telefonnummer 800-3213 mit den Kolleginnen des Bürgerbüros in Verbindung.

 

Personalausweise und Pässe sind grundsätzlich ein Jahr nach Ablauf noch gültig: Ihnen entstehen in Deutschland oder bei Reisen innerhalb der EU keine Nachteile! Wir bitten Sie daher darum, während des eingeschränkten Betriebs im Rathaus nur dann einen Termin zur Beantragung/Verlängerung Ihres Personalausweises/Reisepasses zu vereinbaren, wenn Sie diesen aktuell dringend benötigen.

Melde- und Aufenthaltsbescheinigungen können in dringenden Fällen nach Terminabsprache ausgestellt werden.

Wohnungswechsel:
Eine Um-/Anmeldung ist erst nach Öffnung des Bürgerbüros wieder persönlich vor Ort möglich. Dann gilt rückwirkend das Einzugsdatum. 

Fundbüro: Fundsachen (zum Beispiel Handys, Fahrräder, Schlüssel, Geldbörsen, etc.) können in der Telefonzentrale im Rathaus abgegeben werden. Bitte geben Sie hierzu folgende Informationen bekannt: Funddatum, Fundort, Funduhrzeit, Name + Adresse + Kontakt des Finders. Alternativ können Sie sich mit dem Fundbüro unter 800-3212 in Verbindung setzen.

Alle Parkausweise (Anwohner-, Bewohner-, Pendler-, Handwerker- und Schwerbehindertenparkausweise) behalten zunächst bis zum 31.05.2020 Ihre Gültigkeit. Sie können die Verlängerung aber postalisch oder per E-Mail bereits beantragen.

Antragsformular für Pendler und Anwohner.

Antrag für Parkerleichterung für Menschen mit Schwerbehinderung

Antrag für Bewohnerparkausweis

Personenstandsurkunden und Registerauszüge

Bitte benutzen Sie zur Anforderung von Urkunden die Emailadresse Standesamt(at)werl.de . Es wird Ihnen ein Gebührenbescheid erteilt und die gewünschten Urkunden werden Ihnen dann per Post gegen Vorkasse zugeschickt.

 

Informationen für Brautleute

Bislang besteht noch keine Veranlassung, Ihre geplante Eheschließung abzusagen. Eheschließungen können zurzeit nur im Rathaus stattfinden. Allerdings dürfen Sie lediglich allein kommen. Trauzeugen und Gäste dürfen das Rathaus/Standesamt nicht betreten. Halten Sie Abstand.

Haben Sie Verständnis, dass wir auf Händeschütteln verzichten. Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind. Mit diesen Maßnahmen versuchen auch wir, die Verbreitung des Virus zu verhindern.

Sollte dennoch eine so drastische Verschärfung eintreten, dass Eheschließungen nicht mehr durchgeführt werden können, informieren wir Sie persönlich.

Beurkundung von Sterbefällen

Die Unterlagen zur Beurkundung von Sterbefällen sollen zurzeit per Mail (Standesamt(at)werl.de) an das Standesamt gesendet werden und nach der Beurkundung abgeholt werden. In diesen Fällen erfolgt die Beurkundung in der Regel zeitnah. Es erfolgt eine telefonische Information, wenn die Unterlagen abgeholt werden können.

Bitte bereiten Sie die Unterlagen sorgfältig vor, um Rückfragen zu vermeiden. Bitte legen Sie bei Abholung die Originalunterlagen vor.

 

Allgemeine Auskünfte

Für allgemeine Auskünfte wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an uns.

Helga Idem
Helena Freimut
 

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 kommt es auch in der Wallfahrtsstadt Werl zu Einschränkungen des Publikumsverkehrs.

Aus diesem Grund können Sie derzeit einen Wohngeldantrag auch online stellen. Über den Wohngeldrechner NRW („Wohngeldproberechner“) können sie schnell und unkompliziert herausfinden, ob sie einen Anspruch auf Wohngeld haben und wie hoch dieser ist. Der Wohngeldrechner berücksichtigt die seit dem 01.01.2020 in Kraft getretene Neuberechnung des Wohngeldes. Nach der Berechnung kann direkt über das Tool ein Online-Antrag gestellt werden.

Für die Berechnung werden alle Angaben anonymisiert. Bei der Antragstellung werden die Daten über eine sichere Verbindung an die Wohngeldstelle der Wallfahrtsstadt Werl weitergeleitet.

 

Infotelefon für Fragen rund um das Corona-Virus aber

auch für die Verteilung von Schutzmasken, Einkaufshilfen usw.

Mo - Fr.  08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
 

Karsamstag und Ostermontag 10:00 - 12:00 Uhr

02922 800 3200

Soziales 02922 800 5015
Bürgerbüro 02922 800 3213
Corona-Virus - Gewerbe 02922 800 3204

Aktuelles

Das Infotelefon der Stadt Werl bezüglich der Verteilung von Schutzmasken, der Einkaufshilfe für Risikogruppen und allgemeiner Fragen zur Corona-Epidemie ist ab sofort unter der Rufnummer 02922 800 3200 in den Zeiten von


Mo - Fr. 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr  
und
Sa. und So. 10:00 bis 12:00 Uhr


erreichbar. 

Auf Grund der bekannten Problematiken im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden sämtliche Rats- und Ausschusssitzungen ab sofort bis Ende April nicht stattfinden.

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Corona-Epidemie fallen Veranstaltungen der Musikschule Werl-Wickede(Ruhr)-Ense bis zu den Osterferien aus. Das betrifft den Instrumententag am Samstag, 28.03.2020, den Ukulele-Workshop für Erwachsene (21. und 28.03.) sämtliche Klassenvorspiele und die Veranstaltungen in der geplanten Projektwoche (23. – 27.03.2020).

Der reguläre Musikschulunterricht findet statt.

Der Verein Treffpunkt Leben im Alter e.V. stellt aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres all seine Aktivitäten ein!

Wir danken für Ihr Verständnis!

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Virus-Epidemie und des Erlasses der NRW-Landesregierung vom 10. März 2020 sagt die Wallfahrtsstadt Werl ab sofort alle städtischen Veranstaltungen im Kultur- und Sportbereich bis einschließlich 6. April 2020 ab. Zudem wird die Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden im Stadtgebiet in diesem Zeitraum verfügt. Je stärker sich die Teilnehmerzahl der Grenze von 1.000 annähert, umso mehr spricht lt. Erlass dafür, auch diese Veranstaltungen im Zweifel zu untersagen. Dies gilt insbesondere, da neben den Besuchern auch die Mitwirkenden im Rahmen der Veranstaltung betroffen sind. 

Darüber hinaus werden weitere Veranstaltungen im Stadtgebiet hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit durch die Abteilung Sicherheit und Ordnung in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt geprüft und je nach Risikoeinschätzung ebenfalls abgesagt werden. Dazu nimmt die Verwaltung Kontakt zu den Akteuren auf.

Diese mit dem Kreis Soest und den kreisangehörigen Kommunen abgestimmte Vorgehensweise soll die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 im Kreisgebiet verlangsamen.

Die Maßnahmen dienen dem Ziel, die Infektionsketten zu verlangsamen, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlung der Erkrankten, aber auch sonstige Krankheitsfälle bereit zu halten. Besonderes Augenmerk gilt hier den älteren Menschen sowie chronisch aber auch akut Kranken. So soll die dringend erforderliche Zeit für die Entwicklung bislang nicht vorhandener Therapeutika und Impfstoffe gewonnen werden.

In der Stadt Werl sind neben dem Werler Antik- und Sammlermarkt auch der Werler Autofrühling betroffen. Soweit möglich und sinnvoll, wird eine Verlegung der Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt angestrebt.

Parallel verfolgt der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt die weitere Entwicklung der Coronavirus-Epidemie und die Entscheidungen übergeordneter Behörden, um ggfs. zusätzliche Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Bürgerinnen und Bürger finden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Coronavirus auf einer Website des Kreisgesundheitsamtes des Kreises Soest. Diese Website ist auch auf der Seite der Wallfahrtsstadt Werl (www.werl.de) direkt verlinkt. Das Gesundheitsamt des Kreises bietet ein Infotelefon an mit Antworten und Hinweisen zum Thema Corona-Krankheit, Sars-CoV-2, Symptomen, Inkubationszeit und Möglichkeiten, sich zu schützen. Das Infotelefon ist montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 02921/303060 erreichbar.

Der Kreis Soest und die zugehörigen Kommunen stehen derzeit in einem engen Austausch hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf den Corona-Virus und prüfen, was zu veranlassen ist.

Dabei stehen im Vordergrund der Schutz der Menschen sowie das Bestreben, mögliche Infektionsketten gerade auch mit Blick auf ältere und chronisch kranke Menschen weitestgehend zu unterbrechen.

Die Kreisverwaltung Soest wird am heutigen Tage um 15.00 Uhr eine Pressekonferenz abhalten und über die weitere Entwicklung informieren.

Danach wird die Stadtverwaltung Werl für ihren Zuständigkeitsbereich weitere Informationen herausgeben. So sollen unterschiedliche Informationsstände vermieden werden und eine größtmögliche Einheitlichkeit in Abhängigkeit von der Situation der jeweiligen Kommune gewährleistet werden.

Das Gesundheitsamt des Kreises Soest informiert auf der Internetseite https://www.kreis-soest.de regelmäßig über aktuelle Pressemitteilungen des Kreises zum Thema Corona-Virus. Auf der Seite https://www.kreis-soest.de/gesundheit_verbraucher/gesundheit/infektionsschutz/corona/Corona.php, finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie weiterführende Informationen.

 

Hotline Gesundheitsamt Kreis Soest

Das Gesundheitsamt des Kreises bietet ab Donnerstag, 27. Februar 2020, ein Infotelefon an mit Antworten und Hinweisen zum Thema Corona-Krankheit, Sars-CoV-2, Symptomen, Inkubationszeit und Möglichkeiten, sich zu schützen. Das Infotelefon ist montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 02921/303060 erreichbar.

Hotline Gesundheitsministerium NRW

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW bietet ebenfalls ein Infotelefon an. Die Nummer hat sich geändert. Sie erreichen das ServiceCenter montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter der neuen Nummer 0211 - 9119 1001.

Presse

24.03.2020 Stillstand gefährdet Trinkwasserhygiene

Gesundheitsamt empfiehlt Spülmanagement in wegen Corona nicht genutzten Einrichtungen

Die Corona-Krise legt das öffentliche Leben so gut wie still. Dieser Stillstand ist zur Eindämmung des Virus wichtig, doch nicht immer gut. So muss das Trinkwasser in den kilometerlangen Hausinstallationen der zurzeit ungenutzten Einrichtungen bewegt werden. „Wenn das nicht alle drei Tage passiert, ist die Trinkwasserqualität  gefährdet. Bakterien wie Legionellen vermehren sich in stehendem Wasser gut“, warnt das Gesundheitsamt. „Also bitte nicht vergessen, regelmäßig die Wasserhähne zu öffnen.“ Das Gesundheitsamt appelliert an die Betreiber von Schulen, Kitas, Sporthallen, Hotels, Gaststätten und Jugendherbergen sowie allen anderen nicht oder nur geringfügig genutzten Einrichtungen, diese Verantwortung wahrzunehmen. "Sie müssen sicherstellen, dass zum Beispiel durch Einführung und Organisation eines Spülmanagements das Trinkwasser regelmäßig ausgetauscht wird. Besonders wichtig ist, dass jeder Wasserhahn und jeder Duschkopf  sowohl im Kalt- als auch im Warmwasserbereich der Installation berücksichtigt werden. So kann garantiert werden dass bei wieder Inbetriebnahme der Einrichtung einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung steht", betont das Gesundheitsamt.

Wasser regelmäßig laufen lassen

Pressemitteilung der Wallfahrtststadt Werl

Zum Schutz der gesamten Bevölkerung weist die Stadtverwaltung Werl nochmals alle Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Organisationen etc. mit Nachdruck auf die strikte Einhaltung der derzeit geltenden Regelungen aus den erlassenen Allgemeinverfügungen hin.

In der Corona-Krise gelten zwangsläufig andere Maßstäbe als sonst. Die einzige Möglichkeit, der weiteren Ausbreitung des Virus Einhalt zu gebieten, ist die unbedingte Einhaltung der erlassenen Vorschriften. Die Stadtverwaltung ist sich darüber im Klaren, dass die erlassenen Verfügungen zu drastischen Beschränkungen des öffentlichen Lebens führen. Sie sind jedoch kein Selbstzweck, sondern haben allein das Ziel, Gesundheitsgefährdungen für die Bevölkerung auszuschließen und damit letztlich auch Todesfälle zu verhindern.

 „Unser Appell richtet sich daher nochmals an Alle, ihr Verhalten konsequent an den Vorgaben der Allgemeinverfügungen auszurichten, denn nur so kann der Gesundheitsschutz sichergestellt werden. Wir haben es mit einem heimtückischen Virus zu tun, das eben nicht sichtbar oder spürbar ist. Denken Sie bitte daran, die entsprechenden Hygieneregeln sowie die erlassenen Regeln einzuhalten, da jeder Einzelne ansonsten zur Verschärfung der Gefahrenlage beiträgt – und die kann dann auch die eigene Familie, Freunde und Nachbarn treffen. Vermeiden Sie unbedingt unnötige Kontakte, bleiben Sie möglichst zuhause“, mahnt eindringlich Ulrich Canisius, allg. Vertreter des Bürgermeisters.

Der bei der Stadtverwaltung gebildete Krisenstab arbeitet seit geraumer Zeit unter Hochdruck und hohem Personaleinsatz und hoher Belastung. Mit großem Unverständnis sind daher in den letzten Tagen leider wiederholt Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Verfügungen festgestellt worden, die dann für zusätzliche Einsätze der Stadtverwaltung sorgen. Vor diesem Hintergrund sind  -allein aus Gründen des Gesundheitsschutzes – MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung derzeit kontinuierlich unterwegs, um die Einhaltung der Beschränkungen zu kontrollieren.

Am heutigen Freitag hat die Stadtverwaltung eine weitere Allgemeinverfügung für Reiserückkehrer aus Risiokogebieten erlassen, für die ab sofort noch strengere Regeln gelten. Für diesen Personenkreis ist – unabhängig davon, ob sie Symptome eine Corona-Virus-Infektion haben oder nicht – für 14 Tage die Isolierung in häusliche Quarantäne ab dem Tag der Reiserückkehr angeordnet worden. Es ist in dieser Zeit untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes des Kreises Soest zu verlassen. Ferner ist es in dieser Zeit auch untersagt, Besuch von Personen zu empfangen. Weitere Infos auf der städt. Homepage www.werl.de

Hinsichtlich der Allgemeinverfügung vom 18.03.2020 wird insbesondere nochmals auf folgende wesentliche Maßnahmen hingewiesen (weitere Infos unter www.werl.de) :

 

  • Öffentliche und private Veranstaltungen

sind untersagt. Dies schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel ein. Hierunter fallen unter anderem auch Tauf- und Hochzeitsfeiern, die auch während der Öffnungszeiten der Restaurants nicht gestattet sind. Zudem sind Privatveranstaltungen in häuslicher Umgebung wie Geburtstagsfeiern nicht gestattet, da dies einer Kontaktvermeidung widerspricht. Bestattungen sind nur im engsten Familienkreis gestattet.

Das Veranstalten von Osterfeuern ist nicht erlaubt.

  • Versammlungen zur Religionsausübung

unterbleiben aufgrund entsprechender Erklärungen durch Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände, d.h. Kirchen, Gebetsräume etc. sind geschlossen

  • Kneipen, Clubs, Bars, Shisha-Bars

sind zu schließen.

  • Cafés, Eiscafés und Eisdielen (einschließlich Thekenverkauf zur Straße hin)

sind zu schließen.

  • Theater, Kinos und Museen

sind zu schließen.

  • Messen, Ausstellungen und Spezialmärkte

sind untersagt.

  • Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)

müssen schließen.

  • Fitness-Studios und Schwimmbäder sowie Saunen

müssen schließen.

  • Der Aufenthalt auf Spiel- und Bolzplätzen, Skateranlagen, Bouleplätzen u. ä. (unabhängig, ob städtische oder private Anlagen)

ist untersagt.

  • Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen

ist untersagt.

  • Spielhallen und Wettbüros

sind zu schließen.

  • Prostitutionsstätten und Bordelle u. ä.

sind zu schließen.

  • Restaurants und Speisegaststätten

bei denen der Schwerpunkt des Angebotes auf der Zubereitung von Mahlzeiten liegt, sind frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 15 Uhr zu schließen.

Nach 15.00 Uhr ist allenfalls ein Lieferservice zu Wohnadressen möglich; ein Abholen von Speisen bei einem Restaurant oder einer Gaststätte ist nicht zulässig;

Imbissbuden mit Sitzgelegenheiten fallen unter den Begriff des Restaurants (Schnellrestaurant).

Der Betrieb von Restaurants/Speisegaststätten ist nur noch unter strengen Auflagen sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich gestattet. Hierzu zählen Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahlen, Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern sowie Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen.

  • Verkaufsstellen des Einzelhandels

sind zu schließen.

Hiervon ausgenommen sind:

Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel.

Lottoannahestellen sind angewiesen worden bis auf Weiteres keine Glücksspielprodukte (z.B. Lotto) anzubieten. Auch die Annahme von Spielscheinen ist untersagt.

Geschäfte, die ein Mischsortiment an Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Non-Food-Artikeln (wie Dekorationsartikel oder Kleidung) anbieten, fallen grundsätzlich nicht unter die ausgenommenen Verkaufsstellen, da in der Regel die Non-Food-Artikel überwiegen. Blumenfachgeschäfte und Gartencenter fallen nicht unter den Begriff der Bau- und Gartenbaumärkte und sind zu schließen.

Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken sowie Geschäften des Großhandels ist bis auf Weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Ob geöffnet wird, entscheidet der jeweilige Händler in eigener Verantwortung

Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen.

  • Dienstleister und Handwerker

können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Als Dienstleistungen sind immaterielle Güter anzusehen, in deren Mittelpunkt eine Leistung steht, welche von einer natürlichen oder juristischen Person zur Bedarfsdeckung im Rahmen der Sicherstellung der Grundversorgung der Bevölkerung erbracht wird. Es dürfen diejenigen Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, die ohne das Zustandekommen von Personengruppen erbracht werden, angeboten werden. Hierzu zählen insbesondere die Tätigkeiten der freien Berufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Ingenieure.

  • Übernachtungsangebote, insbesondere in Hotels und Pensionen

zu touristischen Zwecken sind untersagt. Die Bewirtung von Übernachtungsgästen sind zu beschränken und nur noch unter strengen Auflagen sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich gestattet. Hierzu zählen Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahlen, Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern sowie Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen.

  • Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen

sind untersagt.

  • Bei Bibliotheken und Mensen

ist der Zugang zu beschränken. Hierzu zählen Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahlen, Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern sowie Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen.

  • Fahrschulunterricht in Theorie und Praxis einschl. Aufbauseminaren, Weiterbildungen und sonstiger Unterricht

ist untersagt.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass letztlich die Allgemeinverfügungen für die angeordneten Maßnahmen entscheidend sind. Außerdem wird ausdrücklich angemerkt, dass die Maßnahmen den gegenwärtigen Sachstand wiedergeben. Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Corona-Virus sind weitere Anpassungen und Einschränkungen denkbar.

Die in den Allgemeinverfügungen angeordneten Maßnahmen werden von der Wallfahrtsstadt Werl kontrolliert und bei Nichteinhaltung mit ordnungsrechtlichen Vollstreckungsmitteln durchgesetzt. Auf die Möglichkeit der Festsetzung eines Zwangsgeldes in Höhe von 50.000 € wird hingewiesen.

 

Vor dem Hintergrund der offensichtlich fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus ist es Ziel der Stadtverwaltung, durch geeignete Maßnahmen die Verbreitung zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen. Hierzu empfiehlt die Stadtverwaltung Werl ihren Bürgerinnen und Bürgern auf verschiebbare Termine grundsätzlich zu verzichten.

Mit Blick auf die von der Stadtverwaltung zu erbringenden Dienstleistungen wird deshalb darum gebeten, Anliegen vorrangig telefonisch zu regeln oder per E-Mail oder postalisch an die Verwaltung weiterzuleiten.

Um größere Personenansammlung zu vermeiden, ist es in den Fällen, in denen ein persönliches Erscheinen unumgänglich ist, eine vorherige Terminabsprache notwendig. Für den Bereich Soziales ist dieses über die zentrale Telefonnummer 800-5015 und für den Bereich des Bürgerbüros über die zentrale Telefonnummer 800 3213 machbar. Für alle übrigen Bereiche über die zentrale Telefonnummer 800 3200.

Hier finden Sie die üblichen Ansprechpartner.

Auf der Internetseite stehen auch umfangreiche Informationen zu den unterschiedlichen Dienstleistungen zur Verfügung. Dort können zahlreiche Vordrucke und Formulare heruntergeladen werden. So können z.B. Anträge ausgedruckt und per Mail oder postalisch an die Stadtverwaltung gesandt werden.

 

Städtische Einrichtungen

Folgende städtische Einrichtungen sind bis zunächst zum 19. April 2020 geschlossen, d.h. auch feststehende Kurse oder regulärer Unterricht finden nicht statt:

  • VHS Werl-Wickede/Ruhr-Ense
  • Musikschule Werl-Wickede/Ruhr-Ense
  • Freizeitbad Werl
  • Stadtbücherei
  • Städt. Museum Haus Rykenberg – Wendelin-Leidinger-Haus
  • Städt. Jugendzentrum
  • Stadtinformation
  • Stadthalle Werl
  • Treffpunkt Leben im Alter e.V.

Nähere Informationen zur Verlegung von Veranstaltungen, eventuelle Gebührenerstattungen oder die Gültigkeit von Eintrittskarten erfolgen zur gegebenen Zeit.

Schulen und Kindertageseinrichtungen in Werl…

sind ab Montag, 16. März 2020 geschlossen.

Die Schulen und Kindertageseinrichtungen regeln die Angelegenheiten der Kinderbetreuung in eigener Verantwortung. Bitte informieren Sie sich über die jeweiligen Homepages bzw. Schulsekretariaten.

Veranstaltungen in Werl

Bis einschließlich 19. April 2020 wurden sämtliche städtische Kultur- und Sportveranstaltungen abgesagt.

Für alle übrigen Veranstaltungen gilt die aktuelle Erlasslage des Landes Nordrhein-Westfalen

Die getroffenen Maßnahmen sollen dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 möglichst zu verlangsamen und damit besonders gefährdete Menschen vor einer Ansteckung zu schützen.

Wir bitten um Verständnis für die o.g. Maßnahmen, die letztendlich präventiv dem Schutz der Bevölkerung dienen.