Informationen zu Integrationskursen

Als sich im Herbst 2014 ein künftig deutlich steigender Flüchtlingszustrom abzeichnete, startete Bürgermeister Michael Grossmann Anfang 2015 die Flüchtlingsinitiative MITTENDRIN in der Wallfahrtsstadt Werl.

Mit der Initiative sollte zum einen für die Notwendigkeit von vielfältigen Integrationsangeboten sensibilisiert werden, zum anderen sollte sie ein Angebot für alle ehrenamtlichen und auch hauptamtlichen Akteure, Gruppen und Initiativen sein, sich unter diesem Dach zu organisieren, auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

Initiativ waren anfangs besonders der SI-Club Werl (Soroptimist International) mit seinem Sprach- und Kulturangebot für Frauen, welches immer noch regelmäßig wöchentlich in der VHS Werl stattfindet sowie der DJK Grün-Weiß Werl mit seinem sonntäglichen Fußballangebot für Flüchtlinge im Werler Sportpark.

Mittlerweile haben viele Vereine und Gruppen ihre Angebote in Werl auch für Flüchtlinge geöffnet oder auch neue Angebote geschaffen und sie haben Wege gefunden, die interessierten Flüchtlinge auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Auch viele Bürgerinnen und Bürger haben sich unabhängig von irgendwelchen Organisationsstrukturen auf den Weg gemacht und haben privat Kontakt zu Flüchtlingen aufgenommen, begleiten diese bei Behördengängen, stehen den Flüchtlingen mit Rat und Tat zur Seite und sind quasi Alltagslotse. Die Kontakte zu den Flüchtlingen ergeben sich im Alltag z.B. durch Nachbarschaft, durch den Besuch der gleichen Kita oder Schule bei den Kindern oder auch durch Zufallsbegegnungen beim Versorgungsgängen oder dem Besuch des gleichen Sport- oder Freizeitangebotes.

Hier sind im Folgenden die einzelnen Angebote verschiedenster Akteure und Gruppen unterschiedlichen Aktionsfeldern zugeordnet.

Auch wenn hier nicht alle Angebote und Einzelaktionen erfasst wurden - nicht alle Angebote sind der Stadtverwaltung bekannt -, so ergibt die Zuordnung doch ein deutliches Bild, wie vielfältig und umfangreich mittlerweile die Flüchtlingshilfe der Bürgerschaft und des Gemeinwesens in der Wallfahrtsstadt Werl ist.