Aktuelle städtische Bauprojekte

In den nächsten Jahren werden verstärkt zahlreiche Baumaßnahmen auf städtischen Grundstücken stattfinden und somit das Werler Stadtbild positiv gestalten. Dazu gehören überwiegend Sanierungs-, Umbau- und Neubaumaßnahmen für Schulen. Ermöglicht wird dies durch die verstärkten Investitionsmittel von Bund, Land und Kommune.

Mit dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz Kapitel I

fördert der Bund kommunale Investitionen in verschiedene Teilbereiche der Infrastruktur unter anderem auch Investitionen in die frühkindliche Infrastruktur und in die energetische Sanierung von Schulgebäuden.

Mit dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz Kapitel II

und Gesetz zur Stärkung der Schulinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen ("Gute Schule 2020")

unterstützt der Bund gezielt kommunale Investitionen zur Sanierung, zum Umbau und zur Erweiterung von Schulgebäuden.

 

Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten, die sich zurzeit in der Planungs- beziehungsweise Umsetzungsphase befinden.

Die Wallfahrtsstadt Werl beabsichtigt, das Schulgebäude der ehemaligen Petri-Hauptschule nach aktuellen pädagogischen Vorstellungen für die Nutzung als Grundschule umzubauen, zu sanieren und zu erweitern. Die gesamte Baumaßnahme beinhaltet neben dem Umbau, dem Erweiterungsbau und den notwendigen Abrissarbeiten auch die energetische Sanierung der Turnhalle sowie die Gestaltung der Schulhoffläche. Mit der Planung und Projektdurchführung hat die Stadt im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens das Generalplanungsbüro W+P Gesellschaft für Projektabwicklung mbH aus Essen beauftragt.

Schulgrundstück
Das Schulgrundstück hat eine Größe von circa 10.000 Quadratmetern davon sind circa 1.842 Quadratmeter bebaut (Schulgebäude, Turnhalle, Offene Ganztagsschule). Die unbebaute Fläche von circa 8.158 Quadratmetern erfüllt die Flächenanforderungen der Schulbaurichtlinien. Die gesamten Außenanlagen werden überplant und grundschulgerecht angelegt. Die vorhandene Spielfläche vor der Turnhalle soll integriert und um Spielgeräte ergänzt werden.

Schulgebäude
Die Schulbaumaßnahme beinhaltet geringfügige Umbauten im Bestandsgebäude und einen Anbau. Der Anbau mit den geforderten 4 Klassen, Nebenräumen und WC-Einheiten ist ein fast quadratischer, zweigeschossiger Baukörper mit Flachdach. Dieser schließt an die Ostfassade an. Die aktuellen Anforderungen des Brandschutzes werden sowohl im Bestandsgebäude, als auch im Erweiterungsbau Berücksichtigung finden. In der farblichen Gestaltung wird sich der Erweiterungsbau im Wesentlichen am vorhandenen Bestandsgebäude orientieren.

Energie
Der Einsatz von regenerativen Energieformen wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen, Fernwärme, et cetera wird im weiteren Verfahren geprüft und gegebenenfalls Berücksichtigung finden.

Kosten / Zeit
Das Projekt, mit einem Kostenrahmen von insgesamt 4,5 Millionen Euro (investiv + konsumtiv) brutto, wird gemäß Gesetz zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen gefördert.

Baustart: Herbstferien 2019

Die Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme ist für Ende Schuljahr 2020/2021 geplant.

Homepage der Schule:

http://www.petrigrundschule-werl.de/

Am 02.10.2019 wurde das Baustellenschild aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 14.10.2019 wurden die Vorbereitungsarbeiten für den Teilabriss begonnen.

Am 14.11.2019 wurde ein Schotterweg zwischen der OGS und der Schule angelegt, den die Kinder während der Bauphase benutzen sollen.

 

 

 

Bis zum 18.11.2019 waren alle vorbereitenden Maßnahmen für den Teilabriss erledigt.

Der Bagger wurde am 22.11.2019 geliefert, sodass mit den Abrissarbeiten am 25.11.2019  begonnen werden konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 20.12.2019 konnten die Abrissarbeiten abgeschlossen werden. Dadurch ist Platz für den Anbau des späteren Schulgartens geschaffen.

Mit den vorbereitenden Arbeiten zum Rohbau wurde am 06.01.2020 begonnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 21.02.2020 wurde das Planum hergestellt. Dieses bildet zusammen mit dem darunter befindlichen Boden das Widerlager für den geplanten Anbau.

 

 

 

 

Am 26.02.2020 wurde ein Baukran aufgestellt. Die Rohbauarbeiten starten.

 

 

 

 

 

Am 24.03.2020 ist die Erdgeschossebene des Anbaus fertig.

Am 05.05.2020 ist die 2. Etage des Anbaus fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit den Arbeiten zur Sanierung der Turnhalle wurde am 27.04.2020 begonnen.

Im Anbau der Schule ist der Einbau der Fenster am 10.06.2020 abgeschlossen. Zurzeit wird die Dachfläche gedämmt.

 

 

 

 

 

 

 

Zur Vergrößerung der Klassenräume im Bestandsgebäude erfolgten Anfang Juni Wanddurchbrüche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Turnhallengebäude werden ab den 22.06.2020 aktuell die Fenster ausgetauscht. Außerdem laufen die Arbeiten zur Dämmung der Decke und zur Errichtung des neuen  Dachhaut.

Im Anbau der Petrigrundschule hat man mit dem Innenausbau begonnen.

 

 

 

 

 

 

Die Fassade wurde am 17.08.2020 fertiggestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Am 24.08.2020 sind die Arbeiten an der Fassade der Turnhalle (Fenster, Wärmedämmverbundsystem) weit vorangeschritten.

Die Arbeiten zum Austausch der Dachabdeckung konnten am 14.08.2019 abgeschlossen werden.

 

 

 

In der Turnhalle ist die Decke gestrichen worden.

 

 

Der Fernwärmeanschluss wurde am 22.10.2020 fertiggestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Innenausbau der Petrigrundschule läuft. Zurzeit werden Heizungs-,Elektro-,Maler-,Boden- und Deckenarbeiten durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Die Renovierungsarbeiten an der Fassade der Turnhalle sind abgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

Mit der Erneuerung der Sanitäranlagen in der Turnhalle wurde am 04.09.2020 begonnen.

 

 

 

 

 

Mit der Gestaltung der Außenanlagen wurde am 07.09.2020 begonnen.

 

Die Wallfahrtstadt Werl beabsichtigt eine energetische Sanierung eines in laufendem Betrieb befindlichen städtischen Mariengymnasiums.

Schulgrundstück
Durch die geplante Baumaßname wird sich das Außengelände der Schule ändern. Der obere Schulhof soll barrierefrei erreichbar sein und einen Aufzug am Naturwissenschaftstrakt erhalten. Es wird auf einen behutsamen und architektonisch anspruchsvollen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz Wert gelegt. Die Umsetzung der DIN 18040 (Barrierefreiheit) wird bei der Planung der Außenanlagen beachtet.

Schulgebäude
Darüber hinaus wird die energetische Sanierung des Naturwissenschaftstrakts erfolgen. Ebenso wird der Zwischentrakt energetisch saniert; ein Jahr später soll dann die energetische Sanierung der Aula beginnen.

Bei der Sanierung des Schulgebäudes geht es um folgende Ziele:

  • ein in die Jahre gekommenes Gebäude instand halten,
  • Energie einsparen und gleichzeitig den Nutzerkomfort erhöhen sowie
  • die Institution „Schule“ soziokulturell aufwerten und Barrierefreiheit gewährleisten.

Architektonisches Ziel der Sanierung ist es, trotz der vorzunehmenden Dämmmaßnahmen und des Fensteraustausches, die architektonische Gestaltung zu erhalten. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung werden alle Außenbauteile wie Fenster, Fassaden, Dächer gedämmt beziehungsweise erneuert. Mit Dämmmaßnahmen soll der Standard gemäß EnEV 2014 erreicht werden.

Mit der Planung und Projektdurchführung hat die Stadt im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens das Generalplanungsbüro IttenBrechbühl aus Bochum beauftragt.

Kosten / Zeit
Das Projekt, mit einem Kostenrahmen von insgesamt circa 4,7 Millionen Euro (investiv + konsumtiv) brutto, wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gemäß Gesetz zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen und Gesetz zur Stärkung der Schulinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen ("Gute Schule 2020") gefördert.

Baustart: Sommer/Herbst 2019

Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme ist für Ende 2021 geplant.

Homepage der Schule: http://www.mg-werl.de/index.php

 

 

 

 

Am 02.10.2019 wurde das Baustellenschild aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

Am 04.10.2019 starteten die Vorbereitungsarbeiten für die energetische Sanierung, außerdem wurde am 14.10.2019 mit dem Austausch der Fenster im Naturwissenschaftlichen Trakt begonnen.

 

 

 

 

Mit den vorbereitenden Arbeiten zur Dämmung  des Naturwissenschaftstrakts sowie des Zwischentrakts wurde am 18.11.2019 begonnen.

 

 

 

 

Die Arbeiten zum Austausch der Fenster konnten am 23.11.2019 abgeschlossen werden. Der Vordach wurde demontiert und entsorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 10.01.2020 sind die Arbeiten an der Fassade (Wärmedämmverbundsystem) weit vorangeschritten.

 

 

 

 

Fortschritt der Dämmarbeiten am Zwischengang zum Naturwissenschaftlichen Trakt. Stand 25.02.2020.

 

 

 

 

 

Am 25.02.2020 ist die Anbringung einer Armierung als Putzuntergrund am Zwischentrakt erledigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 24.03.2020 sind die Putzarbeiten an der Fassade weit vorangeschritten.

Nach dem Mikropfahlgründung wurde mit den Arbeiten am 05.05.2020 zur Errichtung eines Aufzugsschachts am Naturwissenschaftstrakt  begonnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die energetische Sanierung des Naturwissenschaftstrakts (Wärmedämmverbundsystem und Fensteraustausch) ist am 04.05.2020 abgeschlossen.

 

Seit 08.06.2020 wird der Aufzugsschacht errichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Zwischentrakt werden noch Restarbeiten erledigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zugang von außen zu der Cafeteria  ist seit dem 08.06.2020 frei.

Der Aufzugsschacht ist am 28.08.2020 fertig geworden.

Zurzeit  laufen  die Dämmarbeiten an den Aufzugschacht und Zwischentrakt . 

Seit dem 05.10.2020 laufen die Arbeiten zur Gestaltung der Außenanlagen. Zur Zeit werden die Rampen hergestellt, der Bodenbelag im Zwischentrakt ist fast fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit dem 12.10.2020 wird die ELA-Anlage  und die Aufzugskabine im Gebäude montiert.

Walburgisschule

Die  Wallfahrtsstadt  Werl  plant,  die  1964  errichtete  3-zügige Walburgisschule nach aktuellen pädagogischen Vorstellungen umzubauen und zu sanieren. Bei der Walburgisschule handelt es sich um ein freistehendes, zweigeschossiges, voll unterkellertes Gebäude mit Satteldach. Erdgeschoss und Obergeschoss werden von der  Grundschule  als  Klassen- und Verwaltungsräume  genutzt. Im Kellergeschoss  befinden  sich  neben  weiteren  Fachunterrichtsräumen Betreuungsräume  und  Räume  für  den  Dinoclub  sowie  Nebenräume wie Lager, Technikräume und so weiter. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut.

Über einen Laubengang werden die Turnhalle sowie die Gymnastikhalle erschlossen. Das Gebäude stammt ebenfalls aus dem Jahr 1964, hat ein Satteldach und ist teilunterkellert. Auf dem Grundstück befinden sich zudem ein großzügiger Schulhof und Grünanlagen. 

Im Zuge der Sanierung des Bestandsgebäudes und der Erweiterung der Schule werden der bestehende Laubengang und die Sporthalle zurückgebaut und durch Neubauten ersetzt. Der Entwurf lässt sich in drei Hauptbereiche gliedern:

1. Altbau / Bestand

Die innere Struktur des Bestandsgebäudes wird im Zuge der Sanierung den Bedürfnissen der Schule angepasst. In diesem Gebäudekomplex befinden sich zukünftig die Verwaltung, Unterrichtsräume, die Aula und der Betreuungsbereich.

2. Neubau Schule

Der Neubau wird über einen Verbindungsgang an den Bestand angeschlossen. Höhendifferenzen zwischen den Bauteilen werden über diesen Verbindungsgang  ausgeglichen.  Das neue Schulclusterhaus  erhält  einen  separaten, barrierefreien, großzügig überdachten  Eingangsbereich. In diesem Neubau befinden sich Unterrichtsräume, die  Pausentoiletten und im Kellergeschoss die Technikräume. Die Klassenräume und Differenzierungsflächen sind zu Clustereinheiten zusammengefügt. Die Anordnung  der  Lernflure  vor  den  Differenzierungsräumen  ermöglicht eine vielschichtige pädagogische Nutzung und wertet die Lernumgebung auf. Über einen Aufzug werden alle Geschosse und auch der Altbau erschlossen.

3. Neubau Sporthalle

Der  Neubau  der  Turnhalle  steht  parallel  zur  südöstlichen  Grundstücksgrenze.  Über  ein  kleines  Foyer  gelangt  man  in  alle  Räumlichkeiten  des  Gebäudes.  Für  externe  Nutzer  der  Sporthalle  wird  ein separater Zugang  über  den  Parkplatz des Rathauses ermöglicht. Der Sportmehrzweckraum (Gymnastikhalle)  und  die Einfeldsporthalle sind nebeneinander angeordnet und werden über eine Tür miteinander  verbunden.  Den  Hallen  vorgelagert  sind  die  Umkleidebereiche mit direktem Zugang zu den Hallen. Die beiden Hallen erhalten jeweils einen  Geräteraum.

Der Einsatz von regenerativen Energieformen wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen und der Einsatz einer Gas-Wärmepumpe zur Deckung des Wärmebedarfes vor dem Hintergrund der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz (EEWärmeG) wurde bei der Planung berücksichtigt.

Mit der Projektsteuerung wurde im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens die W+P Gesellschaft für Projektabwicklung mbH aus Essen beauftragt. Die Planung und Projektdurchführung erfolgt durch assmann GmbH aus Dortmund. Auch hier erfolgte die Vergabe im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens.

Baustart: März 2020
Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme: Mitte 2022

Homepage der Schule:

https://www.walburgisschule.de/startseite.html

4. Zuwendungen aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

5. Hinweis

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Ende Februar 2020: Baumfällarbeiten und Rückbau von Spielgeräten im Baufeld
 

 

 

 

 

 

Erstellen der Baustellenzufahrt über den Rathausparkplatz

 

 

 

 

 

 

Mitte März 2020 konnte mit den Abbrucharbeiten der Gymnasikhalle und des Laubenganges planmäßig begonnen werden.

Mit den Tiefbauarbeiten für den Schulanbau und die Sporthalle wurde Anfang Juli begonnen.

 

Hier finden Sie bereits abgeschlossene Projekte

Mehr Raum für 95 Pädagogen wurde im Lehrerzimmer des städtischen Mariengymnasiums geschaffen.

In den Osterferien erfolgte der Durchbruch zur benachbarten Bibliothek. Dadurch wurde das Lehrerzimmer um ein Drittel vergrößert. Durch den Einbau einer Glasschiebetür ist bei Bedarf eine Abtrennung in zwei Räume möglich.

Zur Reduzierung des Lärmpegels wurde eine Akustikdecke eingebaut. Eine neue Beleuchtung sorgt künftig für optimale Lichtverhältnisse.