Stadtführer durch den historischen Stadtkern von Werl

Die Hellwegstadt zählt zu den rund vierzig Orten in Nordrhein-Westfalen, die diese Auszeichnung dank der geschichtsträchtigen in der Stadt erkennbaren Spuren erhielten. Manch ein Besucher und sicherlich auch viele Werler Bürger können auf Anhieb aber gar nicht erklären, welcher Bereich Werls als historischer Stadtkern bezeichnet wird. Der Charme des historischen Stadtbildes liegt in der bunten Vielfalt an unterschiedlichen Baustilen und den reizvollen Winkeln, die sich oftmals in weniger frequentierten Seitenstraßen befinden.
Aus diesem Grund kam der Syntegrations-Gruppe „Werls historischer Stadtkern“ während der Stadtentwicklungsinitiative auch die Idee, bedeutende Objekte dieses Bereichs in einem Stadtführer zu bündeln und somit dem Leser einen Eindruck von der bunten Bandbreite an Baudenkmälern zu vermitteln. Die Sparkassenstiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft ermöglichte das Buch dank der finanziellen Unterstützung.
Das fertige Werk, an dem rund zwanzig Werlerinnen und Werler als Autoren, Gestalter und Berater beteiligt waren, liegt druckfrisch vor. Der Stadtführer, der den Untertitel „Geschichte erleben“ trägt, richtet sich an gleich zwei Zielgruppen. Das reich bebilderte Schriftwerk, das Beschreibungen von fast fünfzig Denkmälern und bedeutenden Gebäuden beinhaltet, ist für Werler ebenso interessant wie für Touristen. Einheimische erfahren mehr über Bauten, an denen sie oft alltäglich vorbeispazieren, während Besuchern der Stadt die Möglichkeit geboten wird, den historischen Ortskern eingenständig zu erkunden.
Zwei empfohlene Rundgänge sind im Stadtplan markiert, wodurch es leicht fällt, sich auch als Ortsfremder in der Altstadt zurechtzufinden. Im modernen Design präsentiert das Buch den Historischen Stadtkern und gewährt neben einer interessanten Einführung auch einen Ausblick in die Zukunft des alten Werls. So wird der Syntegrations-Gedanke lebendig gehalten, der die Hellwegstadt für die Zukunft stärken möchte. Durch die Vielzahl an beteiligten Autoren und Förderern wurde ferner das Ziel der Initiative eindrucksvoll verfolgt, gemeinsam etwas für die Heimatstadt zu erreichen.
